"Die Natur kreiert eine unendliche Fülle von "Gesichtern", und das ist in diesem Falle wörtlich zu nehmen. Mit etwas Fantasie erkennt man sie mitunter in Wolkengebilden, Baumsilhouetten oder eben auch in Steinen. In diesem Sinne sind weitgehend meine Arbeiten zu verstehen. Sie beruhen auf der Absicht, aus dem natürlich vorgefundenen Werkstück durch möglichst sparsame Bearbeitung aussagefähige Werke entstehen zu lassen. Es geht mir also darum, zu sehen und zu erkennen, was in dem Stein verborgen ist und dieses dann sichtbar werden zu lassen. Nach mancher Bildhauermeinung trägt ja jeder Stein bereits seine Aussage in sich.
Meine Aufgabe folgt also dem Prinzip:
Die Natur hat bereits gestaltet, die Kunst bestand für mich darin, diese natürliche Kreativität zu erkennen, zu lesen und
mit sparsamsten Mitteln (!!!) zu interpretieren. So erklären sich auch die archaisch anmutenden Formen.
Ähnliches gilt für meine gelegentlichen Holzarbeiten ( Holz )." Vera Boldt
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Zorn Eibenholz
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Arche Noah's Nachkommen
Akazienholz, koloriert
Einen Rest, eine Bohle, eine Spur habe ich gefunden.
Ich bin sicher, es stammt von Noah's Arche,
denn seine Nachkommen waren alle nicht vollkommen.
Blau, kalt und wellig nach der Großen Flut,
still und einfach, und irgendwie alle gleich ...
so wie Menschen nun mal sind.
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BAUCIS & Philemon Kleinskulptur (H = 20,5 cm) aus Mooreiche
Ovid beschreibt in den Metamorphosen (VIII, 611) den Besuch des verkleideten Göttervaters Zeus und seines Sohnes Hermes in einer Stadt der Menschen. Diese gewähren den beiden Wanderern jedoch keinen Einlass.
Allein Philemon und seine Frau Baucis, ein altes Ehepaar, das in einer ärmlichen Hütte am Stadtrand lebt, übt Gastfreundschaft, nimmt die beiden auf und bewirtet sie mit allem, was sie haben. Erst durch einen Zufall erkennen sie die Götter und entschuldigen sich für das karge Mahl. Die Götter jedoch belohnen Philemon und Baucis für ihre Großzügigkeit und Gastfreundschaft, indem sie ihre Hütte in einen goldenen Tempel verwandeln und beide zu Priestern bestellen. Weiterhin gewähren sie dem Paar, das immer noch in tiefer Liebe verbunden ist, den Wunsch, sich nie trennen zu müssen, sodass beide gleichzeitig sterben; darum verwandeln die Götter sie am Ende ihres Lebens in zwei Bäume. Philemon wird in eine Eiche und Baucis in eine Linde verwandelt.
Die Stadt mit den hartherzigen Menschen jedoch verwandelt Zeus in einen See.
(Text nach Wikipedia)
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Sehnsucht Kleinskulptur (H = 25,3 cm) aus Walnussholz
Sehnsucht zu bleiben, Sehnsucht zu gehen
verstand mich je einer, werd ich je verstehen
Was war das Gestern und wo ist das Morgen
ich will lachen und doch muss ich weinen
ich will singen und doch muss ich schreien
Ist es noch Tag oder wird es schon Nacht
(Vera Boldt)
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Friedrich der Große
Es heißt, dass wir Könige Gottes Ebenbilder auf Erden sind.
Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet.
Sehr schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht.
[Zitat Friedrich der Große]
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..Eine Geschichte
vom Reden, Schweigen und Handeln ... vom Fühlen, Fliehen und Finden ...
Maserholz Linde, Wendeskulptur ( H = 50 cm)
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